1498, Status Animarum, Drensteinfurt Im Jahre 1498 verpflichtete der Landtag zu Münster alle Einwohner des Hochstiftes Münster, ihrem neuen Bischof Conrad II zur freudigen Begrüßung eine "Willkommschatzung" zu zahlen (Mitglieder des Adels und der Geistlichkeit waren selbstverständlich ausgenommen). Jeder zur Kommunion Zugelassene (also vom 12. Jahr an) spendete ein Kopfgeld in Höhe von 2 Schilling und 6 Pfennigen. So entstanden in den einzelnen Kirchspielen, vom jeweiligen Pfarrer (oder seinem Küster) handgeschrieben, die ältesten heute noch vorhandenen Steuerlisten. Dieser lobenswerten Spendierfreudigkeit und gründlichen Registrierung wollten auch meine Vorfahren sich nicht entziehen. In Werne (Stadt und Kirchspiel) zahlten der alte Bernt Sypenkotten für sich und seine Magd und der junge Johann Sypenkotten für sich, seinen Sohn Godicke und für ein anderes Kind. So wurden die Siepenkötter aktenkundig und geschichtlich immer lebendiger ... aber das ist eine lange Geschichte ... © April 2012